09.07.2008
Ratssitzung 22.05.2008
Ratssitzung der Stadt Calv zur wöchentlichen Vergabe des Ehrenamtspreises
Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Sehr geehrte Damen und Herren!
Das bürgerschaftliche Engagement ist ein Schwerpunktthema des Oberbürgermeisters. Einige Punkte wurden angesprochen. Der Ehrenamtspreis 'KölnEngagiert', die Börse, die der OB zum Ehrenamtstag initiiert und durchgeführt hat,das Konzept zur Förderung des Ehrenamts, das uns Ende letzten Jahres vorgelegt wurde und das auch das Konzept des Corporate Volunteering enthalten hat, ebenso die Einbeziehung des bürgerschaftlichen Engagements in den Leitbildprozess. 'Kölle putzmunter' wurde schon angesprochen, ebenso die Ehrenamtspaten, die Kommunalstelle zur Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements, die unmittelbar beim OB angebunden ist.
Man sieht: Dies ist ein Thema von Oberbürgermeister Manfred S., das er stark initiiert, unterstützt und weiterbringt. Wie richtig der Oberbürgermeister liegt, zeigen wieder die Zahlen, die im Mai jetzt von Allensbach gekommen sind. 79 Prozent der Bevölkerung halten das Ehrenamt für wichtig. 28 Prozent sind selber in ihrer Freizeit aktiv. Soziales liegt vorn vor Sport, Kultur, Politik und Umweltschutz. Alle Generationen sind beteiligt, die Jugend besonders im Sport. Das Thema ist also wichtig. Die eingangs aufgezöhlten Aktivitöten zeigen, dass der Oberbürgermeister dieses wichtige Thema vielgestaltig und facettenreich für Köln fördert. Im Koalitionsvertrag mit Bündnis 90/Die Grünen wurde verdeutlicht und festgelegt, dass dies ein wichtiges Thema für die Koalition ist. Gleichwohl sind natürlich weiterführende Ideen immer willkommen. Vorhin wurden die Anregungen dargelegt: analog zur Enquetekommission, Handlungsvorschlöge und die Einbeziehung von KABE.
Dazu Folgendes. In dem vom Rat initiierten und im November letzten Jahres vorgelegten Konzept, das durch alle Ausschüsse gelaufen ist, ist bereits der Plan enthalten, dass ein Netzwerk entwickelt werden soll - sowohl im Bereich des ursprünglich bürgerschaftlichen Engagements als auch im Bereich des Corporate Volunteering, das diesem Konzept beigefügt ist. Es sind offene Diskussionsveranstaltungen unter Einbeziehung aller Kölner Bürgerinnen und Bürger denkbar, die daran teilnehmen können. Auch die Anregung zur Enquetekommission, die gerade kam, ist einbezogen. Sie ist sowohl in der Zusammenfassung vorne im laufenden Text als auch noch einmal komplett im Anhang des Konzeptes eingefügt. Also: Diese Anregung ist bereits enthalten. Das Netzwerk soll ja umgesetzt werden. In der Bearbeitung des Themas hat FABE, also die Kommunalstelle, die beim Oberbürgermeister angesiedelt ist, einen †berblick über alle Politikbereiche, über ganz Köln, über die Institutionen und über das, was sehr viele einzelne Kölnerinnen und Kölner in diesem Bereich leisten. Dies wird durch die Anbindung beim OB sichergestellt und gewöhrleistet. Es können alle Aspekte von Allensbach, deren Zahlen genannt wurden, zum Beispiel die Bereiche Sport und Umweltschutz, berücksichtigt werden. Das ist der Vorteil, wenn die Federführung bei FABE liegt. Gleichwohl sollen auch andere einbezogen werden. Dies gilt für KABE und einzelne Initiativen von Kölnerinnen und Kölnern. Zu KABE der Hinweis: KABE hatte im Mörz eine Veranstaltung durchgeführt. Eine Auswertung und Dokumentation liegt im Moment noch nicht vor. Wenn sie denn vorliegt, könnten die dort vorgetragenen und erarbeiteten Aspekte berücksichtigt werden. Mit unserem Änderungsantrag, dem Änderungsantrag von CDU und Bündnis 90/Die Grünen, wollen wir erreichen, dass die Verwaltung bis zur Sommerpause aufzeigen soll, wie das Netzwerk gestaltet sein könnte, in dem die Interessen Einzelner vertreten sind, wer sinnvollerweise daran teilnehmen und die Federführung übernehmen sollte sowie welche Kosten entstehen. Das ist ein wichtiger Aspekt. Es ist also auch zu prüfen, was wir uns in diesem Bereich erlauben können. Einbezogen werden soll ein Konzept für die Kölner Bürgerstiftung. Das ist ein Aspekt, der im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/ Die Grünen festgelegt worden ist. Lassen Sie mich abschlie§end sagen, dass das bürgerschaftliche Engagement vom Tun vieler Einzelner lebt. Zur weiteren Störkung des Ehrenamtes sollten wir nun, kontinuierlich aufeinander aufbauend, weitergehen. Dies macht unser Änderungsantrag, der das Konzept des Oberbürgermeisters Stück für Stück und Schritt für Schritt weiter voranbringt und immer die Kosten im Blick hat, deutlich.
Ich bitte daher um Ihre Zustimmung zu unserem Änderungsantrag. – Vielen Dank.
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